Textgespür
16. Januar 2019, gepostet in Erfolgreich selbstständig, Persönliches

Guter Reichtum? Meine Erfahrungen mit dem Kurs von Veit Lindau

Was haben Geld, Sex und Tod gemeinsam? Diese drei Themen sind wohl am stärksten emotional besetzt. So viel Drama dreht sich um die kleinen bedruckten Papierscheine. Jeder will es, jeder braucht es, aber macht es tatsächlich glücklich? Dem wollte ich auf den Grund gehen, deswegen habe ich den Online-Kurs „Guter Reichtum“ von Veit Lindau gemacht. Welche überraschenden Erkenntnisse ich über Geld machen durfte, welche Glaubenssätze tief in jedem von uns stecken und wie du deinen Blickwinkel darauf ändern kannst, liest du in diesem Artikel.

Was deine Einstellung und dein Reichtum gemeinsam haben

Auch meine Beziehung zu Geld, Reichtum und Erfolg ist negativ geprägt. Ich wurde dazu erzogen, sparsam zu sein. Einen Notgroschen anzulegen. Für schlechte Zeiten vorzusorgen. Geld bedeutete vermeintliche Sicherheit und davon wollte ich ja immer genug haben. Sobald ich mir etwas leistete, und wenn es auch noch so klein war, konnte ich es gar nicht richtig schätzen. Weil ich immer nur in das klaffende Loch auf meinem Sparkonto stierte.

Als ich noch angestellt war, machte ich mir kaum Gedanken über Geld und meine Beziehung dazu. Schließlich war ich es ja gewohnt, dass am Ende des Monats ein fixer Betrag auf mein Konto floss. Automatisch. Und ich wusste, ich konnte seine Höhe nicht wirklich beeinflussen. Das war meine Sicherheit. Untrennbar verknüpft mit meiner Arbeit und meinem Gehalt. Ein einzementierter Glaubenssatz.

Warum ich dir das erzähle? Weil ich glaube, dass dieses Sicherheitsdenken veraltet ist. Denn – mal ehrlich: Was in diesem Leben ist schon sicher?

Wie ich meine Einstellung zu Geld verändert habe

Seit ich begonnen habe, selbstständig zu arbeiten, wurde meine Einstellung zu Geld komplett auf den Kopf gestellt. Meine alten Muster kollidierten heftig mit meiner neuen Situation. Die Folge: Ich musste einiges an Lehrgeld bezahlen. Instinktiv spürte ich, dass ich mir dringend ein neues Mindset zulegen sollte, wenn meine Selbstständigkeit erfolgreich werden sollte. Doch wie?

Ich bin seit einigen Jahren Mitglied im Human Trust*. Das ist eine online Lifecoaching-Plattform unter der Schirmherrschaft von Veit Lindau. Während dieser Zeit hatte ich schon viele Aha-Erlebnisse und Kehrtwendungen erlebt. Also entschied ich mich, den Kurs „Guter Reichtum*“ durchzuackern und zu schauen, welche Erkenntnisse ich dadurch gewinnen konnte.

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Guter Reichtum – der Kursaufbau

Eins vorweg: Veits Kurse gehen richtig tief. Aber sie erfordern auch die unbedingte Bereitschaft, etwas zu lernen und verändern zu wollen. Nur dann entfalten sie ihr wahres Potenzial. Wenn du den Kurs nur nebenbei machst, passiert auch nichts 😉

„Guter Reichtum“ besteht aus 22 Lektionen – wahlweise als Video oder Audio konsumierbar. Zusätzlich gibt es zu jeder Lektion ein pdf mit einer kurzen Zusammenfassung und … Fragen! Viele Fragen! Teilweise richtig unbequeme Fragen :D! Aber genau das war es, was ich brauchte, um die an die Wurzel meiner vergifteten Beziehung zu Geld vorzudringen.

 

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Bis an die Wurzel! Bildquelle: pixabay

 

Was der Kurs mit mir und meinen alten, rostigen Glaubenssätze gemacht hat und was sich dadurch für mich verändert hat, möchte ich gerne mit dir teilen :).

Glaubenssatz #1: Geld muss unbedingt gehortet werden!

Kurz vor der Gründung von Textgespür fuhr ich den totalen Sparkurs. Ich gönnte mir nichts. Keine neue Kleidung. Keine hochwertigen Lebensmittel, keinen Eisbecher. Es war als wollte ein Teil von beweisen, mit wie wenig Geld ich im Notfall mein Auslangen finden könnte. Denn permanent wurde ich mit Dingen konfrontiert, die mir die Schattenseiten der Selbstständigkeit in den schönsten Grauschattierungen aufmalten.

Ich wollte mich so gut es ging wappnen. Schließlich kam da etwas völlig Neues auf mich zu. Wie eine Ertrinkende den Rettungsring umklammerte ich mein Erspartes.

In den letzen 4 Wochen vor der Gründung hatte ich plötzlich so viele unvorhergesehene Ausgaben wie noch nie! Das stresste mich natürlich ganz gewaltig. Ich sprach mir selbst gut zu, achtete noch mehr auf meine Ausgaben. Begann panisch alles zu verkaufen, was mir nicht unmittelbar von Nutzen war. Feilschte um jeden Euro. Doch es kam noch dicker …

Die Krönung des Ganzen war schließlich, als mein Auto abgeschleppt wurde, weil ich nicht achtsam geparkt hatte. Und das mir. Die immer dreimal überprüft, ob der Parkplatz sauber war. Also stand ich da, den Tränen nahe und dachte mir: OK, Leben. Ich habs kapiert …

Geld darf fließen. Es darf zu mir kommen und wieder ausgegeben werden. Es ist nichts Starres, dass bis in alle Ewigkeit auf meinem Konto geparkt werden muss – am besten noch mit dem Etikett „Für schlechte Zeiten!“. Diese Erkenntnis traf mich wie ein Blitzschlag als ich mein Auto in der Luft baumeln sah. In diesem Moment legte sich ein Schalter um. Wenn du dein Geld nicht für sinnvolle Dinge ausgibst, die dir Freude machen, dann gibst du es eben für etwas richtig Blödes und Unnötiges aus – z. B. für falsches Parken.

#2: Geld ist nur eine Währung!

Euro, Dollar, Kuna. Vollkommen egal, auf welchen klingenden Namen die Scheine in meiner Geldbörse hören, für mich waren sie immer sehr abstrakt. Als kreativer Mensch tat ich mir mit Zahlen schon immer ein bisschen schwer. Also degradierte ich mein Geld zu einer simplen Währung. Ein schnödes Stück Papier mit einer Zahl drauf. Ich entzog ihm regelrecht den eigentlichen Wert.

Natürlich ist Geld ein Tauschmittel. Sollte unser Finanzsystem irgendwann zusammenbrechen, werden wir über kurz oder lang ein neues erfinden. Völlig egal ob wir in Papierscheinen, Muscheln oder Steinen bezahlen – jedes Tauschmittel hat immer einen Wert.

In einem Video des Kurses verbrannte Veit Lindau vor laufender Kamera einen 50 Euro Schein. Das zu beobachten war … seltsam. Einerseits dachte ich mir: „Gib mir den Schein, wenn du offensichtlich eh genug davon hast!“ Andererseits war es mir egal. Es war ja nicht mein Geld. Ist ja nur Papier …

Im Nachhinein war ich regelrecht erschrocken über meine Gleichgültigkeit. Seitdem achte ich darauf, wie ich meine Geldscheine behandle. Ich knülle sie nicht achtlos in mein Geldbörsl, sondern schlichte sie sorgsam. Außerdem danke ich im Stillem jedem, dem ich mein Geld im Austausch gegen Ware in die Hand drücke.

#3: Ich kann nichts dafür, das Leben ist so teuer!

Haha, der war richtig gut! Diesem Glaubenssatz bin ich so lange aufgesessen! War ja auch unglaublich bequem, die „Schuld“ jemand anderem (dem Heizungsanbieter, der Bank, den Lebensmittelpreisen) zu geben.

Aber …

Als ich erkannte, dass ich sehr wohl dafür verantwortlich bin, wie ich finanziell dastehe, gab mir das einen unglaublichen Motivationsschub! Akribisch wälzte ich meine Ausgaben. Suchte Alternativen und fand Lösungen!

Jeder von uns hat eine bestimmte Reichtumsskala. Eine Komfortzone mit einer oberen und unteren Grenze. Wenn ich merkte, dass ich mich der unteren Grenze näherte (weil ich viele größere Ausgaben auf einmal hatte) geriet ich in Stress. Ich versuchte, die Defizite so schnell wie möglich wieder auszugleichen.

Kam ich an die obere Grenze, entwickelte ich über Nacht einen regelrechten Kaufrausch – was mich natürlich schnell wieder in die Mitte der Komfortzone brachte. Dieser Prozess lief so lange unbewusst ab. Ich wunderte mich nur immer wieder, warum es mir nicht gelang, einen großen Betrag anzusparen.

Nun arbeite ich daran, meine Reichtumskomfortzone kontinuierlich nach oben zu dehnen. Ich arbeite derzeit mit 7 Konten. Das hilft mir, den Geldfluss zu stimulieren, genug parat zu haben für obligatorische Ausgaben und dennoch spontane Kaufräusche aufzufangen ;).

#4: Mir ist es nicht wichtig, viel Geld zu haben

Ein kleiner Nebeneffekt der Human Trust Mitgliedschaft* ist, dass du plötzlich viel mehr vom Leben willst, als du bisher hattest. Das nur so als Warnung, falls du mit dem Gedanken spielst, dich dort anzumelden – was ich dir im übrigen absolut empfehle ;).

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Früher war ich es gewohnt, genug zu haben. Mal ein bissl mehr, mal ein bissl weniger. Ich musste zum Glück nie echten Hunger leiden oder Angst haben, meine Wohnung nicht bezahlen zu können. Aber so richtig große Sprünge machte ich eben auch nicht.

Heute weiß ich, was ich will. Was ich erreichen und wie ich zukünftig leben möchte. Und langfristig gesehen reicht es mir nicht mehr, genug zu haben. Ich möchte den Überfluss genießen, meine Träume verwirklichen und der Welt etwas zurückgeben.

Das mag jetzt etwas anmaßend klingen. Aber jeder Mensch ist für sein Glück selbst verantwortlich. Und jeder glückliche Mensch macht die Welt automatisch zu einem besseren Ort ;).

Geld als Spiegel

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Kurs „Guter Reichtum“ war für mich, dass Geld mir meinen Selbstwert spiegelt. Wenn ich in löchrigen Klamotten rumlaufe, weil ich mir keine neuen kaufen kann, macht das etwas mit mir.

Wenn ich meine großartige Arbeit zu Dumpingpreisen verschleudere, macht das etwas mit mir. Und es macht auch etwas mit mir, wenn ich in Plastik verpacktes Billiggemüse kaufe und an Tieren getestete Chemiekosmetika in mein Gesicht schmiere.

Es kratzt an meiner Ethik. Handle ich nicht danach, fühle ich mich nicht wertvoll. Ein Teufelskreis.

 

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Geld als Spiegel für deinen Selbstwert. Bildquelle: pixabay

 

Eins der Kernthemen von „Guter Reichtum“ ist, Geld auf ethisch korrekte Art und Weise zu verdienen und auch auszugeben. Ohne Ausbeutung von Mensch und Tier, rücksichtsloser Manipulation und dem berühmten „über Leichen gehen“. Das waren nämlich immer meine Vorurteile gegenüber reichen Menschen! Natürlich gibt es schwarze Schafe. Aber es geht auch anders – und den Rest überlasse ich dem Karma ;).

#5: Wer sein Geld behalten will, muss geizig sein!

Hallo Vorurteil, ick hör dir tapsen!

Als Kind wollte ich sein wie Dagobert Duck. Die Vorstellung in Geld zu schwimmen, fand ich großartig! Eines Tages versuchte ich sogar, mein Zimmer mit Papier anzufüllen, um darin schon mal zu üben. Hat nicht ganz geklappt ;). Aber – einen Glaubenssatz habe ich von damals mitgenommen: Wer reich sein will, muss geizig sein!

Geiz und Gier gehören wohl zu den verpöntesten Eigenschaften überhaupt. Nicht umsonst gilt die Gier sogar als Todsünde! Wir alle wollen als großzügig, hilfsbereit und altruistisch gelten. Doch Gier entsteht nicht aus der Fülle. Sie ist eine Ausprägung von (eingebildetem) Mangel.

Jeder Mensch ist darauf bedacht, seine Bedürfnisse erfüllt zu bekommen – bewusst oder unbewusst. Wenn wir uns mehr Geld wünschen, dann steht dahinter ein „Warum“. Die eingangs schon erwähnte Sicherheit ist hier eine der stärksten Triebfedern. Fühlt sich ein Mensch mit einem starken Sicherheitsbedürfnis bedroht, wird es buchstäblich eng – im Kopf, im Herz und als Resultat auch auf dem Kontostand.

Sicherheit vs. Wachstum

Früher war mein Leben komplett auf Sicherheit ausgerichtet. Ich war penibel darauf bedacht, immer von allem viel zu viel zu haben. Dieser Wesenszug machte sich sogar beim Computerspielen bemerkbar :D. Deswegen tat es mir auch so weh, plötzlich große Summen Geld für Dinge ausgeben „zu müssen“, obwohl ich doch eh schon „so wenig“ hatte! Ich saß auf meinem kleinen Haufen Geld und musste zusehen, wie er mir durch die Finger rann. Egal, wie sehr ich ihn festzuhalten versuchte.

Im Zuge des Kurses schälte sich plötzlich ein weiteres Bedürfnis aus dem Schatten. Wachstum. Bäm! Das war ein Augenöffner! Sicherheit und Wachstum an den Enden meiner Komfortzone. Beide ziehen an mir, beide wollen erfüllt werden! Hilfe!

Natürlich brachte das mein System gewaltig ins Straucheln! Die Lösung der Misere war letztendlich: Loslassen und vertrauen. Trotz meines eingebildeten Mangels großzügig zu sein. Menschen zu geben, die wirklich in der Klemme stecken. Und den Fokus auf dem Geldfluss zu halten, nicht auf dem Loch im Kontostand.

Das war für mich die gewaltigste Erkenntnis des ganzen Kurses „Guter Reichtum“. Alleine dafür hat es sich gelohnt, obwohl noch so viel mehr drin steckt, als ich es in einem Blogbeitrag schreiben könnte!

Mein Fazit zum Kurs „Guter Reichtum“

Du wirst nicht über Nacht zum Reichschwein. Das verspricht dir der Kurs auch nicht. Und ich darf auch weiterhin Kunden akquirieren. So magisch der Kurs auch ist – er nimmt dir nicht Tatsache ab, für deinen Reichtum zu arbeiten. Erfolg erfolgt auf Handlung. Und das ist auch gut so.

Der Kurs durchleuchtet deine Beziehung zu Geld. Er hebelt Glaubenssätze aus und du lernst irrsinnig viel über dich selbst und deine alten Muster. Vor allem deckt er die uralte Illusion des ewigen Mangels auf. Du bekommst zahlreiche praxisnahe Übungen, Meditationen, viele Fragen und auch Arbeitsblätter an die Hand. Dadurch dringst du ganzheitlich an den Kern des Themas vor. Und du wirst dein Geld fortan mit anderen Augen betrachten.

„Guter Reichtum“ von Veit Lindau buchen?

Hast du jetzt Lust bekommen, den Kurs auszuprobieren? Du kannst „Guter Reichtum*“ ganz bequem über Digistore24 buchen. Wenn du den Kurs über meinen Link kaufst, bekomme ich eine kleine Provision – danke für deine Unterstützung 🙂

Ich wünsche dir viele wertvolle Erkenntnisse auf deinem Weg zum guten Reichtum!

Herzlichst,
deine Melanie von Textgespür 

 

2 Antworten auf “Guter Reichtum? Meine Erfahrungen mit dem Kurs von Veit Lindau”

  1. Danke sehr, für den Guten Beitrag. So viel Wahres.
    Ja Geld ist nur eine Strategie um unsere Bedürfnisse zu erfüllen.
    Dieser Beitrage macht echt Lust auf den Kurs. 🙂

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Texterin aus Wien