Textgespür
13. Juli 2018, gepostet in Authentisches Marketing

Vorteile eines Blogs – Warum auch deine Website davon profitiert!

Blogs sind eines der kreativsten Marketing-Tools für dein Herzensbusiness. Welche Vorteile eines Blogs du am besten für dich, deine Kunden und für Google nützen kannst und warum auch deine Website dadurch einen Traffic-Boost erfahren kann, erfährst du in diesem Artikel!

Vorteile eines Blogs: Warum er für dein Herzensbusiness sinnvoll ist

Wikipedia definiert einen Blog folgendermaßen:

Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log  für Logbuch oder Tagebuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.

Neben der Tatsache, dass Bloggen eine kreative Tätigkeit ist, die viel Spaß machen kann, solltest du auch die Wirkung aus marketingtechnischer Sicht nicht unterschätzen.

Vorteile deines Blogs: Für dich und dein Herzensbusiness

 

 

Vorteile eines Blogs Sichtbarkeit
Vorteile eines Blogs – nicht bloß eine vergängliche Spur im Sand, sondern ein dauerhafter Fußabdruck

 

Blog oder Website – warum nicht beides?

Endlich hast du deine Website fertig und erfolgreich ans Netz gebracht! Schöne Bilder, ein stimmiger Auftritt, wichtige Infos – alles ist gut. Auch wenn deine Website noch so perfekt ist und deine Texte optimal geschrieben sind, hat sie einen gravierenden Nachteil:

Deine Website ist statisch.

Sie transportiert Informationen an deine Besucher. Wenn du nicht gerade Veranstaltungen verkaufst, werden sich diese Infos auch meistens nicht mehr oder nur unregelmäßig ändern.

Vielleicht fragst du jetzt: „Genau das soll meine Website doch auch tun! Wo genau liegt das Problem?“

Ganz einfach: Irgendwann wirds langweilig – sowohl für deine Besucher als auch für die Suchmaschine.

In der Praxis bedeutet das: Kunde surft auf deine Website, verschafft sich einen Überblick, findet das alles ganz nett – und surft zur nächsten Website weiter.

 

Vorteile eines Blogs - frischer Wind
Vorteile eines Blogs – frischer Wind für verstaubte Seiten

 

Wenn du deine Website nicht nur zu Dekorationszwecken verwendest, sondern sie aktiv für dein Marketing und die Sichtbarkeit deines Herzenbusiness einsetzen willst, brauchst du brandaktuelle Inhalte.

Im Durchschnitt benötigt ein potenzieller Kunde 7x Kontakt mit deinem Angebot, um es tatsächlich auch zu buchen. Mit einem Blog schaffst du einen Anreiz zur Wiederkehr. Außerdem lassen sich deine Artikel ganz einfach in den sozialen Medien teilen oder per Mail verschicken (Stichwort: Newsletter!)

Ein Blog bringt frischen Wind in eine verstaubte Website. Deswegen sollte beides unbedingt auf derselben Domain liegen. Ansonsten verspielst du diesen Effekt und verschenkst wertvolles Potenzial.

Verbesserung der Usability

Usability bedeutet Nutzerfreundlichkeit. Wie leicht machst du es deinem Besucher, sich bei dir zurecht zu finden? Nimmst du ihn sanft führend an die Hand und servierst ihm leicht verdauliche Informationshäppchen? Oder knallst du ihm einfach alles an den Kopf?

Letzteres führt dazu, dass sich dein Kunde überfordert oder gelangweilt fühlt, weiterscrollt und im schlimmsten Fall zum Mitbewerber verschwindet.

Um dies zu vermeiden, kannst du folgendes tun: Hebe nur die wichtigsten Vorteile deines Angebots auf der Website hervor. Halte alles so übersichtlich wie möglich, damit sich dein Besucher schnell einen Überblick verschaffen kann, ob er hier das Gesuchte findet.

Durch eine Verlinkung auf einen passenden, ausführlichen Blogartikel gibst du ihm die Möglichkeit, sich genauer zu informieren, ohne dabei sofort von der Informationsfülle erschlagen zu werden.

Außerdem stärken sinnvolle Verlinkungen die Struktur deiner Website, was wiederum einen positiven Einfluss auf dein Ranking bei Google hat.

Expertenstatus verbessern

Garantiert bist du richtig gut, indem was du machst. Aber wissen das auch deine potentiellen Kunden?

Egal, ob du Shiatsuexpertin bist oder die schönsten Brautfrisuren machst: Du solltest die Vorteile eines Blogs nicht unterschätzen. Deine Artikel tragen wesentlich dazu bei, deinen Expertenstatus aufzubauen und langfristig zu halten.

  • Deine Kunden haben wiederkehrende Fragen? Beantworte sie in einem ausführlichen Artikel!
  • Du hast eine spezielle Fortbildung besucht? Perfekt, schreibe einen Bericht!
  • Du hast dein Produktsortiment erweitert? Mach ein paar ansprechende Fotos und erkläre die Verwendung in einer Anleitung!

Hier kannst du ordentlich aus dem Nähkästchen plaudern. Trau dich, zu zeigen was du kannst!

Vorteile eines Blogs – Für deine Kunden

Du bist der Problemlöser!

Auch wenn du dich jetzt vielleicht an dem Wort „Problem“ stößt – dein Besucher sucht genau das: eine Lösung für ein Problem. Und sei es auch noch so klein.

Alles und jeden zu googlen gehört vermutlich auch zu deinem täglichen Leben. Selbst wenn du nur eine simple Information suchst, hast du damit bereits (unbewusst) ein Problem: Unwissenheit.

Mach dir bewusst, welche Probleme deine Besucher haben und löse sie! Stelle auf deinem Blog hilfreiche Informationen bereit. Denke absolut lösungsorientiert, wenn du keine anbieten kannst, dann verweise auf hilfreiche Websites! Biete an, Fragen zu beantworten. Sei die beste Anlaufstelle für deine Zielgruppe und Branche!

 

Vorteile-eines-Blogs-Problemlöser
Vorteile eines Blogs – Kostproben deines Angebots

 

„Aber niemand kauft die Kuh, wenn er die Milch umsonst bekommt!“

Ein berechtigter Einwand.
Aber warum sollte jemand eine ganze Kuh kaufen, wenn er noch gar nicht weiß, wie die Milch schmeckt? Oder wie viel Milch er überhaupt erwarten kann? Oder welche Auswirkungen die Fütterung der Kuh auf die Qualität der Milch hat? Er weiß auch nicht, ob der Verkäufer der Kuh überhaupt vertrauenswürdig ist.

Niemand bezahlt gerne Geld für etwas, das er nicht kennt. Wenn dein Besucher auf deinem Blog das Gefühl hat, dass du weißt was du da tust, dafür brennst und bereitwillig dein Wissen teilst, wird er viel eher dein bezahltes Angebot beanspruchen. Oder dich weiterempfehlen. Beides bringt dir langfristig mehr, als in der Hoffnung auf eine schnelle Buchung mit Informationen zu geizen.

Natürlich bedarf es ein bisschen Fingerspitzengefühl, wo du die Grenze zwischen hilfreicher Gratisinfo und bezahlter Dienstleistung ziehst. Behalte immer im Hinterkopf, dass alles, was auf deinem Blog steht, niemals eine individuelle Beratung ersetzen kann – egal in welcher Branche. Du lieferst lediglich Kostproben der Milch und der daraus hergestellten Produkte 😉

Vertrauen zu deinen Kunden aufbauen

In Zeiten des Überangebots kristallisiert sich ein Wert deutlich heraus: Vertrauenswürdigkeit.

Generell könnte ich dem Thema „Vertrauen“ einen eigenen Artikel widmen
Hey – eigentlich eine gute Idee, das werde ich noch machen! *auftodolistekritzel* Der Vollständigkeit halber reiße ich hier nur die wichtigsten Punkte an:

Neigst du dazu, Business und Privatleben strikt zu trennen? An sich ist das auch keine schlechte Sache. Ohne dir jetzt etwas unterstellen zu wollen: Nicht jeder Aspekt deines Privatlebens ist businesstauglich, völlig klar.

Allerdings ist es in unserer digitalen Zeit absolut essenziell, dich als Mensch hinter deinem Business sichtbar zu machen.

Warum? Weil wir nicht mehr bereit sind, jedem alles abzukaufen, nur weil er am lautesten schreit 😉

 

Vorteile eines Blogs - real statt digital
Vorteile eines Blogs – real statt digital

 

Einer der Vorteile eines Blogs ist, dass er dich für deine Besucher greifbarer, menschlicher macht. Deine geteilten Informationen tragen wesentlich dazu bei, Vertrauen aufzubauen. Du bist nicht länger ein hübsches Bildchen im WWW, sondern ein Mensch mit Wissen, Ecken und Werten.

Dazu ist es wichtig den grundlegenden Mechanismus zu verstehen, wie Vertrauen aufgebaut wird.

Mensch vs. Machine

Dein potentieller Kunde steht mit seinem Problem meistens vor einem Überangebot an Lösungen. Damit er sich letztendlich dazu entscheidet, genau bei dir zu buchen, benötigst du drei Dinge:

  1. Aufmerksamkeit
  2. Zeit
  3. Vertrauen

1. Um von deinen potenziellen Kunden überhaupt einmal gesehen zu werden, sprich ihre Aufmerksamkeit zu erregen, musst du sichtbar sein – mit deinem Angebot (deinen Lösungen für ihre Probleme).

2. Der nächste Schritt ist, dass dein Angebot so wertvoll für deine potentiellen Kunden ist, dass sie damit gerne ihre kostbare Lebenszeit verbringen. Du erinnerst dich an den letzten Absatz? 7x Kontakt mit deinem Angebot vor der endgültigen Buchung? Den lassen sie überhaupt nur dann zu, wenn du ihnen sympathisch bist und auch tatsächlich helfen kannst.

Ist das nicht der Fall, verschwinden sie ganz schnell und suchen woanders. Wenn du deinen Website-Traffic beobachtest, kannst du das ganz klar an der Absprungrate erkennen.

3. Wenn deine potentiellen Kunden bei dir finden, was sie suchen, werden sie sich auch daran erinnern. Wenn das nächste Mal ein Problem oder eine Frage in diesem Kontext auftaucht, werden sie wiederkommen und bei dir zuerst nach der Antwort bzw. der Lösung suchen. Oder anderen Menschen davon erzählen. In beiden Fällen hast du erreicht, was du wolltest: Deine Kunden schenken dir ihr kostbares Vertrauen.

Deinen Blog mit persönlichen Beiträgen zu spicken, trägt wesentlich zur Vertrauensbildung bei. Gemeinsame Hobbys schaffen automatisch Verbindlichkeit, ungewöhnliche Ticks machen dich sympathisch und liebenswert. Wie soll dein potentieller Kunde all das erkennen, wenn du es ihm nicht zeigen magst?

Zwecks der Übersichtlichkeit grenze persönliche Beiträge immer ein bisschen ab, beispielsweise mit einer eigenen Kategorie.

Vorteile eines Blogs – Für Google

 

Vorteile eines Blogs - Buddy von Google
Vorteile eines Blogs – Liaison mit Google

 

Frischer Content

Nicht nur deine Besucher, auch Google freut sich darüber, wenn deine Website mit aktuellen Inhalten aufwarten kann.

Natürlich ist es nicht sonderlich praktikabel, einmal im Monat die komplette Website umzutexten oder mit neuen Bildern zu füllen. Viel einfacher geht das mit regelmäßigen Blogbeiträgen. Sie liefern den dauerhungrigen Google-Bots frisches Futter. Deine Seite wird als relevanter eingestuft und das wiederum hat positiven Einfluss auf dein Ranking.

SEO-Optimierung

SEO = Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung)

Aufs Wesentliche heruntergebrochen bedeutet SEO, deine Website oder deinen Blogartikel so zu optimieren, dass er von Google und Co. besser auf höheren Plätzen angezeigt wird. Dafür spielen viele Faktoren eine Rolle. Besonders relevant sind die sogenannten Keywords. Ebenjene Suchbegriffe, die wir in Google eintippen, um eine Lösung für unser Problem zu finden.

 

Vorteile eines Blogs - online gefunden werden
Vorteile eines Blogs – Die Nadel im Heuhaufen finden

 

Im Idealfall verwendest du auch auf deiner Website Keywords. Allerdings ist die Menge dort eher begrenzt. Einer der wunderbaren Vorteile eines Blogs ist, dass du jeden einzelnen Artikel auf ein bestimmtes Keyword hin optimieren kannst. Und jetzt kommts: Dieses muss nicht zwingend bereits auf deiner Website vorkommen.

Nicht jeder Artikel lässt sich sinnvoll optimieren.  Für persönliche Beiträge ist es auch schlicht nicht notwendig.

Theoretisch reicht es bereits aus, wenn ein einzelner Beitrag richtig gut positioniert ist, damit man dich findet. Natürlich sollte das Thema (und somit auch das Keyword) nicht vollkommen von deinem Business abweichen.

Wenn du eine Website für Coaching hast, macht ein Blogartikel zum Keyword „Blumen kaufen“ keinen Sinn. Stattdessen verwende lieber themenrelevante Suchbegriffe, die deine tatsächlichen Leistungen widerspiegeln.

Um die passenden Keywords zu finden, gibt es viele Tools. Ich persönlich verwende gerne answerthepublic. Es ist kostenlos und für einfache Abfragen gut zu gebrauchen.

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Nachteile deines Blogs

Der Vollständigkeit halber möchte ich dir noch kurz vor Augen führen, welche Nachteile ein eigener Blog für dein Herzensbusiness hat. Du benötigst

  • viel Zeit und Geduld, besonders am Anfang
  • ein hohes Maß an Kreativität
  • ein bisschen technisches Know-How

 

Wie du siehst, überwiegen die Vorteile zahlenmäßig ziemlich deutlich. Ob ein Blog nun das Mittel der Wahl für dich ist, hängt primär davon ab, ob du Spaß daran hast und die Zeit dafür aufbringen kannst. Ich hoffe, dir mit meinem Artikel eine kleine Orientierungshilfe geben zu können.

Fazit:

Wenn du Spaß am Schreiben hast, gerne recherchierst und kreativ arbeitest, dann ist ein Blog sinnvoll für dein Herzensbusiness. Neben den Benefits für SEO und Google unterstützt er dich beim Vertrauensaufbau, zeigt dich als Experte in deinem Business und macht deine Website attraktiver für Besucher. Allerdings ist es ein erheblicher Aufwand, kontinuierlich hochwertige Artikel zu produzieren.

Wie denkst du nun übers Bloggen?
Hast du schon einen Blog oder möchtest du jetzt einen starten?

Schreib mir gerne deine Erfahrungen in die Kommentare!

In diesem Sinne wünsche ich dir eine erfolgreiche Zeit!
Melanie von Textgespür

PS: Wenn du Hilfe beim Artikel schreiben oder Korrektur lesen brauchst, schreib mir eine kurze Nachricht. Ich greife dir gerne unter die Arme 🙂

PPS: Ausführliche Infos zum Thema Blog & Marketing findest du bei blogyourthing!

2 Antworten auf “Vorteile eines Blogs – Warum auch deine Website davon profitiert!”

  1. Ich habe einen Blog und schreibe gerne um Menschen zu inspirieren. Menschen zum Nachdenken anzuregen. Sie zu ermutigen ihre Gedanken zu äußern aber gleichzeitig auch andere Meinungen anzuhören und zu akzeptieren.

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Texterin aus Wien