Textgespür
18. September 2019, gepostet in Erfolgreich selbstständig, Texten

Website texten für Anfängerinnen!

Du willst deine Website texten? Eine weise Entscheidung! Schließlich sind deine Texte die Hauptdarsteller deiner Website! Wenn es aber darum geht, die eigene Website zu texten, bekommen viele Coaches Krämpfe im Gehirn und in den Fingern. Die Folge: Langweilige Konserventexte, die verdächtig nach Lexikon klingen. Gähn. Geht es dir auch so? Hier kommt die Lösung! Damit deine Website kreativ und authentisch texten kannst, habe ich für dich tief in meine Texterkiste gegriffen. Hier kommen meine 33 Tipps für authentische Website-Texte, die dein wertvolles Angebot verkaufen!

 

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Bestimmt bist du diesem Mythos auch schon aufgesessen:

Im Internet liest niemand mehr Texte!

Glaub mir: Das ist Bullshit. Wenn du am Ende dieses Artikels angelangt bist, hast du deine Meinung geändert. Garantiert. Wenn nicht, hinterlasse mir gerne einen Kommentar ;).

 

Website texten für dein Herzensbusiness!

Fakt ist: Es kommt auf den Inhalt an. Deine Website-Texte fallen unter das sogenannte Content Marketing. Sperriger Begriff, aber eine großartige Möglichkeit, online Kunden zu gewinnen. Durch das Schreiben relevanter Inhalte (Content) für deine Zielgruppe, ziehst du Leser an und machst sie zu zahlender Kundschaft. Klingt einfach?

Jein. Einerseits ist es eine sanfte Art von Marketing. Kein aufdringliches Marktgeschrei. Keine nervige Kaltaquise per Mail oder Telefon. Die Kunden kommen zu dir – nicht umgekehrt. Andererseits erfordert Content Marketing Zeit und Know-how.

Zeit? Die kann ich dir nicht schenken. Aber ich teile gerne meine Tipps mit dir, wie auch du deine Website selber texten kannst. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise durch die schillernde Welt der Website-Texte!

Bereit? Dann öle deine Fingergelenke!

 

Abschnitt 1: Deine Website Texte richtig vorbereiten!

 

website texten vorbereitung
Bild von TeroVesalainen auf Pixabay

 

Beginnen wir bei den Basics. Was muss ein (auf gut wienerisch) leiwander Website-Text eigentlich können?

  • Er wird gelesen und verstanden.
  • Die Suchmaschine wirft ihn gerne und oft aus.
  • Er löst bei deiner Zielgruppe den „Buchen will“ – Reflex aus.

 

Damit dein Website-Text diese Kriterien erfüllt, braucht es etwas Hirnschmalz. Es ist wie bei einem Navigationsgerät. Solange du es nicht mit den richtigen Daten fütterst, wirst du nicht ans Ziel kommen. Also investiere im Vorfeld Zeit, um die Essenz deines Herzensbusiness herauszufinden!

 

1# Welches Ziel hat dein Text?

„Was soll ich über mich schreiben?“
Es ist schlau, wenn du dir diese Frage VOR dem eigentlichen Texten stellst. Planlos drauf los zu schreiben, kann eine gute Taktik sein. Allerdings kann sie auch in einer Menge Extra-Arbeit ausarten. Damit du nicht sinnlos in die Tasten haust, schnapp dir Stift und Zettel und beantworte für dich folgende Fragen:

  • Wo soll dein Text zukünftig stehen? (Startseite, Über-Mich-Seite, Angebote etc.)
  • Welches Ziel hat mein Text?
  • Was soll mein Besucher nach dem Lesen tun?

 

Tooltip: Nütze Trello* für dein Brainstorming. Das ist eine einfache App, die du am Handy oder am Computer nützen kannst!

 

2# Wen willst du überhaupt ansprechen?

 

website texte schreiben zielgruppe
Die Zielgruppe, das unbekannte Wesen …
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

 

Klasse statt Masse! Wenn du alle ansprechen willst, fühlt sich im Endeffekt niemand angesprochen. Du willst an deine Zielgruppe. Deinen Wunschkunden. Ja ja, ein leidiges Thema. Ich will dich auch gar nicht damit nerven. Aber: Nur wenn du deine Hausaufgaben machst, kannst du wirklich effektiv texten. Wenn du dich noch nie mit dem Thema befasst hast, hier ein paar Anregungen:

  • Warum sollte er genau zu dir kommen? Welches Problem löst du für ihn?
  • Was wäre sein größter Wunsch und wie kannst du ihm diesen erfüllen?
  • Welche Fragen hat er in Bezug auf deine Dienstleistung?
  • Wie lautet sein Steckbrief? (Name, Alter, Familienstand, Beruf, Interessen, Hobbies?)
  • Wonach könnte er googeln um sein Problem zu lösen?
  • Welche Glaubenssätze könnte er haben?

 

3# Leseransprache

Trau dich! Ja, du darfst deine Leser persönlich ansprechen! Gerade im Coaching- und Beraterbusiness ist das superwichtig. Damit baust du Vertrauen auf und begegnest deinen potenziellen Kunden auf Augenhöhe. Ob du dabei duzen oder siezen willst, hängt von deiner Zielgruppe und deiner Persönlichkeit ab.

 

 

 

Abschnitt 2: Website-Texte sind gehaltvolle Inhalte!

Mehrwert, Relevanz, Nutzen. Die Dreifaltigkeit beim Website texten. Im Optimalfall erfüllt dein Text alle drei Kriterien. Lass dir nicht die Butter vom Brot nehmen – schmier ruhig noch etwas mehr darauf! Dein Herzensbusiness verdient es, wie eine Speckschwarte zu glänzen :). Wie dir das gelingt, erfährst du im kommenden Abschnitt:

 

website texte schreiben

 

4# Schreibe einzigartig!

Ich weiß, die Versuchung ist groß. Du entdeckst einen Text, einen Claim, einen Absatz, der perfekt zu deinem Business passt. Einfach kopieren und einfügen? Lieber nicht.

Dir Inspiration zu holen, ist Futter für deine Kreativität. Doch dich einfach an anderen Websites zu bedienen und deren Texte 1:1 zu übernehmen, ist nicht nur schlecht fürs Karma. Es ist Diebstahl. So verlockend es auch ist: Lass die Finger davon. Das hat dein wertvolles Angebot nicht nötig. Außerdem erkennen Suchmaschinen sogenannten Duplicate Content und strafen deine Website ab. Es lohnt sich also nicht.

Ja, Website texten ist zeitaufwendig. Sei dir dessen unbedingt bewusst. Wenn du es nicht auslagern willst, dann musst du Zeit und Hirnschmalz investieren. Die sinnvolle Abkürzung ist die Teilnahme am Textcoaching! Dort lernst du in drei Wochen Texte zu schreiben, die deine Leser zu Kunden machen!

 

5# Löse ein Problem!

Du hilfst Singles einen Partner zu finden? Abnehmen mit Genuss ist dein Steckenpferd? Du coachst EPU’s, damit sie mehr Umsatz machen? Dein Angebot beinhaltet auch immer die Lösung eines Problems. Und genau hier darfst du deinem potenziellen Kunden auf den Zahn fühlen. Direkt an den Schmerzpunkt. Klingt drastisch? Ja, wirkt aber Wunder :).

Der Punkt ist: Dein Lieblingskunde hat immer ein Problem. Und einen Wunsch. Und einen schmerzhaften Triggerpunkt. Niemand sucht nach Lösungen, wenn eh alles super läuft. Sondern dann, wenn es gerade weh tut.

Klar. Als Coach möchtest du natürlich so positiv wie möglich rüberkommen. Aber ist das auch realistisch? Kannst du damit deinen Kunden wirklich abholen? Beim Website texten gilt: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Ein Grund mehr, dich wirklich ausgiebig mit deiner Zielgruppe zu befassen ;).

Schmerz ist im Wesentlichen auch nur ein Gefühl. Aber eines, dass unbedingt eine Reaktion erfordert. Das gilt im wahren Leben und im Netz umso mehr! Packe deine Kunden also an der emotionalen Wurzel.

 

6# Schreibe nützlich!

Als Coach hast du sicherlich ein immenses Sammelsurium an Tools, Übungen und Techniken. Das ist schön – interessiert deinen Leser aber nur peripher. Sorry.

Je mehr Fachbegriffe du verwendest, desto uninteressanter wird dein Text. Mache nicht den Fehler und verstecke dich beim Website texten hinter deinen Methoden. Erstens wirst du dadurch absolut vergleichbar. Zweitens: Überraschung! Es geht auf deiner Website nicht um dich – wenn du dich selbst darstellen willst, werde Influencer ;).

Dein Leser sucht nicht nach der Methode. Ihn interessiert nur das Ergebnis. Wenn du ein Loch im Rohr hast, fragst du deinen Installateur auch nicht, welches Werkzeug er benützt – du willst nur, dass das Rohr wieder dicht ist!

Also: Was hat dein Kunde davon, wenn der dich bucht? Wie fühlt er sich? Welchen sehnlichen Wunsch erfüllst du ihm? Setz dir die Kundenbrille auf die Nase und forsche nach dem Nutzen deines Angebots!

 

7# Baue Vertrauen auf!

In den unendlichen Weiten des Internet ist Vertrauen eine harte Währung. Im Coachingbusiness umso mehr. Deswegen habe ich dem Thema Vertrauen aufbauen im Marketing bereits einen ganzen Artikel gewidmet.

 

8# Authentisch ist das neue seriös!

Hörst du beim Lesen auch manchmal Stimmen im Kopf? Keine Sorge, du bist nicht verrückt. Im Gegenteil. Wenn du dieses Phänomen erlebst, dann hat der Texter seine Hausaufgaben gemacht. Der Text hat seine oder ihre Schreibstimme angenommen. Da willst du auch hin! Authentisch und einzigartig! Wie du das erreichst?

Übung macht den Meister! Schreibe

  • viel – am besten täglich.
  • wie dir der Schnabel gewachsen ist – sei rebellisch!
  • frei – nicht jeder Text ist sofort businesstauglich. Muss er auch nicht sein – oder?
  • mutig und sprich deine Gedanken aus.
  • kreativ und erweitere deinen Wortschatz!

 

Mach es NICHT wie alle anderen. Im Netz tummeln sich schon genug „schöne“ Menschen! Es wird Zeit für mehr Authentizität! Als Coach oder Beraterin ist deine Persönlichkeit ein untrennbarer Teil deines Business. Und zugleich dein USP!

Ecken und Kanten machen dich greifbar. Warum bist du gut in deinem Job? Welche besonderen Erfahrungen haben dazu geführt, dass du Coach geworden bist?

Hobbies und Interessen sind unverzichtbare emotionale Magneten. Besonders auf deiner Über-Mich-Seite ist Authentizität ein absolutes Muss. Trau dich, eine Delle ins Universum zu schlagen! Du bist großartig, so wie du bist! Und das darfst du auch zeigen!

 

9# Überzeuge deine Leser – wofür brennst du?

Wer sichtbar ist, wird auch gesehen! Du bist die Expertin deines Angebots! Also stell dein Licht nicht unter den Scheffel – sondern entfache dein Feuer! Falsche Bescheidenheit bringt niemandem etwas. Am wenigsten dir selbst. Schreibe darüber, was du an deiner Arbeit liebst. Warum du dich genau dafür entschieden hast! Lass deine Leser an deiner Vision einer besseren Welt teilhaben. Welche Mission ist die deine?

 

website texte die feuer entfachen
Entfache deine Flamme! Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

 

 

Das schafft Verbindung. Wir sind Sinnwesen. Und spüren instinktiv, wenn jemand auf seinem Herzensweg ist. Dieses Gefühl darfst du in deinen Texten transportieren. Trau dich, den Kopf zu heben. Klar zu sein. In dem, was du tust und was du Wertvolles zu bieten hast!

 

10# Dein Elevator-Pitch!

Stell dir vor, du springst in letzter Sekunde in einen Aufzug. Drinnen steht nur eine einzige Person: Dein Wunschkunde! Du hast nun etwa 30 Sekunden Zeit, ihn von dir und deinem Angebot zu überzeugen. Was sagst du?

Der Elevator-Pitch eine knackige Kurzvorstellung, die im Idealfall so verführerisch ist, dass dein Kunde von sich aus nachfragt. Er ist eng mit der AIDA-Formel verbunden:

  • A – Attention – Aufmerksamkeit erzeugen
  • I – Interest – Interesse wecken
  • D – Desire – Verlangen auslösen
  • A – Action – Handlung einleiten

 

elevator pitch
Nicht nur im Aufzug hilfreich: dein Elevator Pitch!
Bild von Suppadeth wongyee auf Pixabay

 

 

Einen überzeugenden Elevator Pitch für dich zu finden, kann dich etwas Zeit und Mühe kosten. Aber es lohnt sich. Du kannst ihn nicht nur in deinen Website-Texten unterbringen. Auch bei Netzwerktreffen, auf Social Media und für Telefonate kannst du ihn perfekt einsetzen.

 

Abschnitt 3: Bring deine Inhalte rüber!

Nun geht es darum, deinen Content richtig zu transportieren. In diesem Abschnitt findest du wertvolle Tipps zum Texterhandwerk!

 

website texte schreiben

 

 

11# Teaser und Zusammenfassung

First Things first! Dein Leser hat keine Zeit. Wenn du ihn in den ersten Zeilen bereits geistig abservierst, wird er auf nimmer Wiedersehen verschwinden. Widme deswegen dem ersten Absatz deiner Website-Texte eine Extra-Portion Aufmerksamkeit. Du willst wissen, warum?

Beim Surfen sind wir faul. Wir lesen nicht, wir scannen einen Text und checken ab, ob er interessant genug ist. Wenn du willst, dass dein Text komplett aufgesaugt wird, darf er niemals langweilig sein. Er muss das Leserhirn an den richtigen Stellen kitzeln. Wie ein Krimi, nur unblutiger ;). Denke wie ein Autor – arbeite mit Teaser und Cliffhanger.

 

12# Verliere nicht den Faden!

Website texten ist wie Stricken: Ohne Faden kein brauchbares Ergebnis. Verliere beim Schreiben nicht das eigentliche Thema aus den Augen. Ein Angebotstext darf nicht plötzlich zur Über-Mich-Seite mutieren – und umgekehrt. Prüfe deswegen jeden Absatz genau, ob er auch stimmig ist. Nicht vergessen: Du willst, dass dein Text bis zum Ende gelesen und verstanden wird. Jede Art von Ablenkung darfst du vermeiden! Verwirrung zu stiften, ist keine gute Taktik ;).

 

13# Ein Entwurf ist immer besser als ein leeres Blatt!

Genauso wichtig wie die Vorarbeit ist die Umsetzung. Website-Texte entstehen, wenn du sie schreibst! Arbeite deswegen mit Entwürfen. Hol dir zwischendurch Feedback von deiner Zielgruppe. Das Schöne am Texten fürs Internet ist ja: Nichts ist in Stein gemeißelt. Du kannst jederzeit alles ändern. Und: Es ist immer einfacher, einen Text zu überarbeiten, als völlig neu drauf los zu schreiben!

 

14# Recycle deinen „Textmüll“!

Wenn du deine Texte überarbeitest, wirst du Passagen streichen. Oder umformulieren. Das gehört zum Schreiben einfach dazu, so weh es manchmal tut. Doch was machst du nun mit deinem „Textmüll“?

Ganz einfach: Lege dir ein sogenanntes Swipe-File an. Das kann ein kleines Notizbuch sein oder eine Textdatei. Oder beides. Dort schreibst du alles rein, was du aus den Texten erstmal verbannst. Denn: Wenn es jetzt nicht passt, ist es vielleicht anderswo genau das, wonach du gesucht hast!

Wenn du mit dem Prozess des Textens für deine Website begonnen hast, wird irgendwann ein magischer Moment passieren: Du hast einen Geistesblitz. Einfach so. Meist, wenn du etwas völlig anderes machst! Und gerade gar keine Zeit hast, dich an den Laptop zu setzen.

Schreib ihn in dein Swipe-File und er wird geduldig auf seinen Einsatz in deinem grandiosen Website-Text warten!

 

15# Verwende stimmige Adjektive

Du willst deinem Leser bunte Bilder in den Kopf zaubern? Adjektive helfen dir dabei! Bildhaftes Schreiben ist eine geniale Möglichkeit, deinen Leser am Ball zu halten. Je mehr du seine Fantasie stimulierst, desto genauer wird er deinen Text lesen – und am Ende eine sehr genaue Vorstellung davon haben, was ihm dein Angebot bringt.

Aber Achtung: Adjektive sind keine Herdentiere! Zuviel davon und dein Text wirkt überladen. Prüfe deswegen ganz genau, wo ein Adjektiv Sinn macht. Und welches du auswählen willst.

 

16# Lebendige Verben!

Wenn du mit deinem Text Nähe erzeugen willst, dann brauchst du starke Verben. In meiner Schulzeit wurden Verben auch als „Tun-Wörter“ bezeichnet. Mit Recht. Denn sie verleihen deinem Website-Text mehr Dynamik. Langweilige Verben hingegen haben genau den gegenteiligen Effekt. Dort darfst du gerne und ausgiebig den Rotstift ansetzen. Dazu gehören z. B.:

  • umfassen
  • beitragen
  • erhalten
  • erfolgen

 

17# Verzichte auf passive Formulierungen!

Dein Text liest sich ähnlich spannend wie der Beipackzettel von Antibiotika? Wenn du vermeiden willst, dass deinen Lesern vor Langeweile das Handy aus der Hand fällt, dann hauche deinem Text mehr Leben ein. Winke nicht länger mit dem Zaunpfahl – sondern rede Klartext!

Passive Formulierungen sind träge. Sie sorgen dafür, dass sich das Lesergehirn in den geistigen Tiefschlaf verabschiedet. Und ein unaufmerksamer Leser wird den Wert deines Angebots nicht einmal dann erkennen, wenn du ihn mit dem Zaunpfahl bewirfst!

 

18# Streiche leere Phrasen und nichtssagende Worte!

Das Schöne an der Deutschen Sprache ist ihre Vielfalt. Leider machen wir viel zu wenig davon Gebrauch. Stattdessen greifen wir gerne auf Altbekanntes zurück. Die Folge: Langweilige Texte. 1000x gelesen, 1000x weggeklickt. Folgende Phrasen und Worte kannst du getrost aus deinen Website-Texten streichen:

  • Herzlich willkommen auf meiner Website!
  • umfassende Beratung
  • ausführliches Vorgespräch
  • langjährige Erfahrung
  • die Seele baumeln lassen
  • Wellness-Oase
  • hohe Kompetenz
  • maßgeschneiderte Lösung
  • individuelles Angebot
  • innovative Methode
  • wirklich
  • ziemlich
  • eigentlich
  • Dinge

 

Warum du hier kräftig streichen darfst? Diese Wörter und Plattitüden klingen wie aus der Text-Konserve. Finde deine eigene Sprache! Kleide dich und dein Business in authentische Worte. Dein erster Schritt dazu: Erweitere deinen Wortschatz!

 

19# Stelle Fragen!

 

Website texten fragen stellen
Eine gute Frage ist das beste Mittel, Aufmerksamkeit zu bekommen!
Bild von Anemone123 auf Pixabay

 

Als Coach weißt du das ohnehin: Unser Verstand ist hoch intelligent. Fragen sind für ihn Superfood. Er wird nicht eher ruhen, bis er eine Antwort darauf gefunden hat. Deswegen sind Fragen auch in deinen Website-Texten ein spannendes Stilmittel. Damit bindest du den Leser aktiv ein und forderst ihn auf, weiterzulesen. Du schnippst quasi mit den Fingern. Mitdenken, statt konsumieren.

Fragen haben aber noch eine zweite Wirkung: Ziel der Übung ist es, in einen Dialog zu kommen. Persönlich zu werden. Augenhöhe herzustellen. Dein Leser fühlt sich gesehen und verstanden. Stimmt’s? 🙂

Tipp: Du musst nicht immer alles händisch kontrollieren. Irgendwann wirst du betriebsblind und siehst den Text vor lauter Wörtern nicht mehr :). Hier findest du 3 Tools, die deine Texte sofort verbessern!

 

Abschnitt 4: Website-Texte im richtigen Gewand!

Super Inhalte, aber wenig Leser? Dann liegt es vermutlich am Layout. Vernachlässige diesen Punkt bitte nicht. Es wäre schade um die Mühe. Viele Texte im Netz haben dieses Manko: Ihre Struktur gleicht einer Mauer. Einem sinnbildlichen Schlag ins Gesicht. Deswegen drehen sich die folgenden Tipps darum, wie du deine Texte auch zu optischen Schmankerl machst.

20# Textlänge

Wie lange darf ein Website-Text sein? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Da wären wir wieder beim Mythos angelangt. Denn: Auch lange Texte werden gelesen – aber nur, wenn der Inhalt relevant für die Zielgruppe und das Layout leserfreundlich ist.

Auch Google mag das, wenn du deiner Website mindestens 500 Wörter/Seite spendierst. Gerne auch mehr. Das ist die eine Seite. Und jetzt kommt eine kleine Überraschung: Für deine Leser ist die Länge nämlich primär egal. Du darfst nur eines nicht: Langweilig sein. Wenn dein Text nützlich ist, Antworten auf Fragen liefert oder ein Problem löst, dann wird er auch gelesen.

Du hast deine Text gegenlesen lassen und das Feedback bekommen, sie seien zu lang? Wer war denn dein Gegenleser? Dein Freund? Deine Mutter? Ein anderer Coach? Oder ein Kunde? 😉

Hol dir Feedback immer aus deiner Zielgruppe. Alle anderen haben weder denselben Schmerzpunkt, noch denselben Wunsch. Ein potenzieller Kunde liest deine Ergüsse ganz anders, als jemand aus deiner Familie oder deinem Freundeskreis!

 

21# Lesbarkeit

Im Netz gelten andere Regeln für Texte als in Büchern und Zeitungen. Am Bildschirm zu lesen, strengt das Auge viel mehr an. Umso wichtiger ist es, auf eine gute Lesbarkeit zu achten. Ein Richtwert dafür ist der sogenannte FLESH-Index. Du kannst deinen Text ganz einfach testen auf http://leichtlesbar.ch

Je niedriger der Index, desto schlechter ist dein Text zu lesen. Optimal ist, zwischen 60 und 80 Punkten zu landen. Falls du darunter liegst: Keine Sorge. Es gibt ein paar Schräubchen, an denen du drehen kannst :). Die zeige ich dir jetzt!

 

22# Vermeide Bandwurmsätze und Worttentakel

Was in Büchern durchaus noch als Stilmittel durchgehen kann, ist im Netz ein No-Go! Sicher ist es dir auch schon einmal passiert. Du willst soviel Info wie möglich in einen Satz quetschen – und reihst fröhlich Nebensatz an Nebensatz. Einschub an Einschub. Solang, bis du einen regelrechten Bandwurmsatz produziert hast.

Die Lösung ist einfach: Mach mal einen Punkt! Überlade deine Sätze nicht. Als Faustregel gilt: Pro Satz eine Information. Bis zu 13 Wörter sind für den Leser gut zu verdauen. Das mag dir zu Beginn komisch vorkommen. Es wird deinem Ego nicht schmecken, buchstäblich für 12-Jährige zu texten. Aber: Wenn du willst, dass deine Texte gelesen werden, dann mach es deinen Lesern leicht.

Dasselbe gilt im Übrigen auch für alle Wörter, die mehr als drei Silben aufweisen. Diese Worttentaktel im Übermaß eingesetzt verkomplizieren deine Website-Texte. Versuche, Synonyme zu finden. Schreib den Satz um. Oder schmeiß sie einfach raus :).

 

23# Absätze und Fettmarkierungen

In Büchern und Zeitschriften ist der Blocksatz immer noch aktuell. Im Netz nicht. Textwüsten schrecken jeden Leser ab – egal wie interessant der Inhalt auch sein mag. Mit Absätzen schaffst du eine optische Struktur, die dem Leserauge hilft, deine Website-Texte auf leichte Weise zu konsumieren.

Auch einzelne Wörter oder wichtig Satzteile zu fetten, macht deinen Text „scannable“. Wohlgemerkt, in keinen Dosen. Sonst erreichst du eher das Gegenteil.

 

24# Glänzende Überschriften

 

website texten überschrift
Glänzend: Die Überschrift spiegelt den Inhalt des Textes wider!
Bild von 849356 auf Pixabay

 

Egal, wie sehr du dich bemühst. Ohne Überschrift keine Leser. Im Wesentlichen hat sie drei Funktionen:

Die perfekte Überschrift erfordert etwas Übung. Deswegen verrate ich dir in meinem Quicktipp 8 Wege, wie du glänzende Überschriften texten kannst.

 

25# Aufzählungen

Ebenfalls wichtig für die optische Auflockerung sind Aufzählungen oder Bullet Points. Diese bieten sich dann an, wenn Sätze sehr ähnlich aufgebaut sind. Oder gar den gleichen Anfang haben. Oder du nur einzelne Wortgruppen optisch betonen möchtest.

Ich persönlich bin ein Fan von Aufzählungen! Vorteile, Gründe, Bedürfnisse lassen sich super in deine Website Texte integrieren, wenn du ihnen noch eine aufzählende Überschrift verpasst. Beispielsweise:

  • 10 Ergebnisse, die du mit meinem Coaching erreichen kannst!
  • 5 Prinzipien meiner Arbeit!
  • 20 leckere Zutaten für dein Abnehmprogramm!

 

26# Korrekte Rechtschreibung

Nicht nur beim Erstkontakt fatal: Manche Menschen empfinden Rechtschreibfehler als persönlichen Affront. Genervte Leser werden nicht bei dir buchen. Dich auf Social Media meiden. Und sie werden dich wahrscheinlich auch nicht weiterempfehlen.

Eine gründliche Textkorrektur ist deswegen Pflicht. Am besten lässt du deinen Website-Text 1 bis 2 Tage ruhen und blickst dann mit frischem Auge darauf. Der Duden hilft dir dabei, grobe Fehler aufzuspüren. Gerne kannst du deine Texte auch von mir korrigieren lassen :).

 

27# Call to action nicht vergessen!

Der Call to action (CTA) ist eine knackige Handlungsaufforderung. Er gehört ans Ende deines Website-Textes. Damit zeigst du deinem Leser, was er als nächstes tun soll. Eine Nachricht schreiben? Oder den nächsten Artikel lesen? Oder dich buchen? Der CTA stellt es klar.

Das ist dir zu manipulativ? Bestimmt denkst du jetzt an diese unangenehm blinkenden Werbebanner. Die sind damit nicht gemeint. Natürlich liegt es in der Natur des CTA, deinen Leser zu etwas zu bewegen. Allerdings hast du es selbst in der Hand, wie bedrängend er wirklich ist. Und sinnvoll ist er allemal!

Ein guter CTA ist kurz und eindeutig. Auch hier wirken starke Verben Wunder. Er ist positiv formuliert und strategisch günstig positioniert. Richtig eingesetzt ist er der perfekte Wegweiser durch deine Website. Du nimmst deinen Besucher sanft an die Hand. Servierst ihm alle relevanten Infos häppchenweise. Und setzt ihm am Ende ein Kontaktformular vor die Nase, dass er im besten Fall sofort ausfüllt.

 

Abschnitt 5: Deine Website-Texte optimieren!

Auch die besten Website-Texte brauchen eine Verbündete: Die Suchmaschine. Ohne ihre Hilfe versinkst du im Sumpf der irrelevanten Websites. Das wäre schade, oder? Zum Glück kannst du bereits beim Schreiben aktiv dazu beitragen, online gefunden zu werden! Wie du Google davon überzeugst, deinen Text auch auszuwerfen, erfährst du in diesem Abschnitt.

 

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Dein Website-Text und die Suchmaschine: Best Friends forever?
Bild von Hebi B. auf Pixabay

 

28# Schreibe für deine Leser – optimiere für die Suchmaschine!

Du möchtest dein Website Ranking verbessern? Wenn SEO für dich bisher ein Schreckgespenst war, kann ich dich beruhigen. Schreibe primär für deine Leser. Das ist bereits die halbe Miete. Der Rest ist auch für Anfängerinnen machbar. Es gibt zahlreiche Helferleins, die dich dabei unterstützen. Zwei davon möchte ich dir wärmstens ans Herz legen:

  • Wenn du mit WordPress arbeitest, schau dir das Plugin „Yoast SEO“ an. Damit kannst du deine Texte bereits beim Schreiben hinsichtlich Lesbarkeit und SEO analysieren lassen. In meinem Artikel „Blogartikel mit Yoast SEO optimieren“ findest du eine Anleitung dazu.
  • Um deine Rankings zu überwachen, empfehle ich dir „SEObility*“. Das ist ein unglaublich mächtiges Tool, dass deine Website genau unter die Lupe nimmt. So kannst du Schwachstellen ganz leicht aufspüren. Bereits mit dem Gratis-Account* kannst dein Google Ranking signifikant verbessern.

 

website texte schreiben

 

 

29# Finde dein Haupt-Keyword!

Kein Website-Text ohne geeignete Keywords! Deine Zielgruppe sucht im Internet nach ganz bestimmten Schlagworten. Mach dir diese Eigenschaft zunutze und spicke deinen Text damit! Leider geht das nicht ohne Keyword-Recherche. Wie du diese anstellst, habe ich dir in meinem Artikel zum Google Ranking genau beschrieben.

Hast du nun dein Haupt-Keyword gefunden, packst du es geschickt in deinen Text:

  • H1 – Hauptüberschrift
  • in mindestens eine Zwischenüberschrift
  • im ersten Absatz
  • in den Fließtext
  • im SEO-Titel und der Meta-Beschreibung
  • im Permalink
  • in den Alt-Tag deiner Bilder
  • in Textlinks

 

Achtung: Keywords brauchen Luft zum Atmen! Packst du sie zu dicht, wird dein Text möglicherweise als Spam abgestraft. Streust du sie zu locker, verlieren sie an Relevanz. Die richtige Keyworddichte zu finden, benötigt etwas Fingerspitzengefühl. Beachte unbedingt, dass dein Text trotz aller Optimierung natürlich zu lesen ist. Und nicht klingt, als hätte ein Roboter auf der Tastatur getanzt ;).

 

30# Würze deine Website-Texte mit Neben-Keywords

Damit du etwas Schwung in deinen Seo-Text bekommst, greifst du zu Neben-Keywords. Das sind entweder Synonyme deines Haupt-Keywords, oder thematisch verwandte Begriffe bzw. Phrasen. Du verwendest sie

  • im Fließtext anstelle des Haupt-Keywords, um den Text aufzulockern
  • in den Bildattributen
  • in jenen Überschriften, die NICHT das Haupt-Keyword enthalten

 

Ähnlich wie deine Zielgruppe benötigen deine Keywords etwas Denkarbeit. Doch es lohnt sich! Wenn dein Text zum ersten Mal auf Seite 1 bei Google erscheint, wirst du wissen, warum ;).

Tipp: Hier findest du 10 Wege, deinen Website Traffic zu steigern!

In meinem Textcoaching widmen wir uns ausführlich deinen Keywords. Du lernst, wie du sie findest und geschickt in deinem Text verpackst! Schreib mir eine Nachricht und fixiere deinen Wunschtermin!

 

31# Verfasse einen magnetischen SEO-Titel!

Bestimmt ist es dir schon einmal aufgefallen. Wenn du etwas googelst, bekommst du deine Suchergebnisse in Form einer kleinen Vorschau. Die Überschrift ist der sogenannte SEO-Titel.

Wahrscheinlich wirst du auf jenes Suchergebnis klicken, das für dich am interessantesten klingt. Deswegen ist es beim Texten deiner Website Pflicht, auf einen aussagekräftigen SEO-Titel zu achten. Für ihn gelten dieselben Regeln, wie für deine Überschriften – mit einem kleinen Unterschied: Der Platz ist begrenzt.

Im Optimalfall ist dein SEO-Titel nicht länger als 70 Zeichen. Ja, das ist nicht gerade ein Fussballfeld ;). Schießt du übers Ziel hinaus, schneidet Google den Rest einfach ab. Und wertvolle Infos gehen verloren. Also fasse dich kurz. Achte darauf, dein Haupt-Keyword einzubauen. Und packe die wichtigsten Aussagen an den Anfang!

Tooltipp: Wenn du Yoast SEO verwendest, hilft dir das Plugin dabei. Wenn nicht, findest du hier einen Snippet Generator.  Den kannst du auch gleich für den nächsten Punkt auf der Liste verwenden.

 

website texten seo titel
Fiktives Beispiel eines Google Suchergebnisses: SEO-Titel, Meta-Beschreibung und Permalink
Bildquelle: Melanie Huemer

 

32# Die Meta-Beschreibung

Sie gibt deinem Leser einen kurzen Einblick: Was erwartet mich, wenn ich auf dieses Suchergebnis klicke? Finde ich hier, was ich suche? Auch deiner Meta-Beschreibung darfst du ein Quäntchen mehr Aufmerksamkeit schenken. Auf maximal 160 Zeichen ist hier ein guter Platz für das Haupt-Keyword und das Neben-Keyword, sofern sich beide sinnvoll (und grammatikalisch korrekt) einbauen lassen.

Vermeide auch in der Meta-Beschreibung unbedingt Keyword Spam. Mach den Leser neugierig. Kundenbrille nicht vergessen ;).

 

33# Website Texte optimieren durch kluge Textlinks

Deine Website besteht aus mehreren Unterseiten, die über das Menü erreichbar sind. Um die Benutzerfreundlichkeit, und somit auch indirekt dein Website Ranking zu verbessern, setzt du sinnvolle Textlinks.

Das funktioniert wunderbar mit Blogartikel als auch mit normalen Website-Texten. Optimalerweise enthält dein Link das Haupt- oder Neben-Keyword der Zielseite. „Hier klicken“ ist kein guter Linktext ;).

 

Bonustipp: Lies dir deinen Text am Ende laut vor!

Es freut mich sehr, dass du diesen Artikel bis zum Ende aufgesogen hast :). Deswegen habe ich noch einen kleinen Extra-Tipp für dich! Wenn du mit deinem Text fertig bist: Lies ihn dir selbst langsam und LAUT vor. Warum? Weil du dann ganz genau Schwachstellen aufspüren kannst.

Dir geht beim Lesen die Luft aus? Dann ist dein Satz zu lang.
Du versprichst dich? Vielleicht hast du doch zu kompliziert getextet.
Auch Rechtschreibfehler findest du so viel einfacher, als beim stillen lesen!

 

Nun kannst du deine Website texten und online Kunden gewinnen!

Nun bin ich neugierig: Wie hat dir dieser Wolkenkratzer von Blogartikel gefallen? Alter Hut oder mega nützliches Nachschlagewerk? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar und teile den Artikel auf einer Social-Media-Plattform deiner Wahl!

Solltest du immer noch Probleme mit deinen Website-Texten haben: Here I am! Deine freie Texterin aus Wien ist nur einen Klick entfernt! In meinem Textcoaching bekommst du mich, mein Know-How und mein Feedback exklusiv! Schreib mir gerne eine Nachricht und reserviere dir deinen Wunschtermin!

Bis dahin, lass die Tastatur klappern!

Herzliche Grüße,
Melanie von Textgespür!

(*Affiliatelink: Wenn du klickst und dich anmeldest, erhalte ich eine kleinen Wertschätzungsbeitrag [Provision]. Du hast deswegen keinerlei Mehrkosten.)

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Texterin aus Wien